Motorbootführerschein - Die amtliche Prüfung

von Dirk Ahnert (Kommentare: 0)

Motorbootführerschein – Die amtliche Prüfung

 

Schnell mal den Bootsführerschein machen, schließlich geht es im Sommer in den Urlaub und dort soll dann bitteschön ein Boot gechartert werden. Ohne Bootsführerschein gibt es meist kein schickes Boot und die Vercharterer legen immer mehr Wert auf nautische Kenntnisse. Ein deutsches Zertifikat wie z.B. der Sportbootführerschein See ( SBF See) ist international anerkannt und es eröffnen sich die Möglichkeiten, die tollsten Sportboote zu chartern.

 

Also, Ausbildung und dann Prüfung zum Führerschein machen ! Aber die erste Konfrontation mit dem Prüfungsstoff schreckt viele Leute zurück. „Das habe ich völlig unterschätzt“ oder „Soviel Stoff kann ich in kurzer Zeit nicht erlernen“ hören wir Ausbilder immer mal wieder. Aber gemach, gemach …

Zielorientiertes Lernen, üben mit Bildern, praktische Beispiele, Lernspiele und Lernkontrollen sind der Schlüssel zum Erfolg. Was am Anfang unüberschaubar erschien, wird durch den Theorie-Kurs schnell zum überschaubaren, geordneten Lern-Pensum. Durch den Besuch der Bootsschule wird der Blick zusätzlich auf den prüfungsrelevanten Teil gerichtet.
Trotz beruflichem Stress und der Pflichten zu Hause läßt sich bei entsprechender Orientierung durch die Bootsschule in kürzester Zeit effektiv und schnell das Ziel erreichen.

 

Ein bischen Glück gehört immer dazu und wenn die theoretische Prüfung „vergeigt“ wird, so darf man trotzdem zur praktischen Prüfung antreten. Ist sie bestanden, dann hat man auch schon „die halbe Miete“. Allerdings muß der nicht bestandene Teil innerhalb eines Jahres nachgeholt werden, sonst verfällt der Anspruch auf das bereits Bestandene wieder.

 

Und schließlich sind die Prüfer, die durch den DSV oder den DMYV gestellt werden, nachsichtig. Im Allgemeinen kann man erwarten, dass sie wohlwollend beurteilen. Sollten sie aber feststellen, das der Prüfling alles zu locker sieht, die Basis zu Navigation und /oder Orientierung auf See fehlen, so wird es besser sein, wenn er den Schein nicht erteilt, schon damit er den Prüfling nicht in Gefahr bringt. Und ganz wichtig ist die Fertigkeit, Semannsknoten zu binden, das wird immer geprüft ! Übrigens kann man die Knoten auch ganz gut im Haushalt oder bei vielen anderen Gelegenheiten nutzen.

 

Wer also den Bootsführerschein wirklich will, der schafft die Prüfung dann auch. Man denke nur an die scheinbar unendlichen Weiten des Meeres, Panoramen, die viele Menschen nie zu Gesicht bekommen oder das Baden mitten auf dem Meer, das vergleichbar ist mit einem riesig großen privaten Swimming-Pool, der einem scheinbar allein gehört.

 

 

Zurück